Geschichte der Berliner Unitarier

Die Unitarische Kirche in Berlin wurde 1948 von Hansgeorg Remus gegründet, der auch ihr erster Pfarrer wurde. Hansgeorg Remus (1908 - 1983) entstammte einer ostpreußischen protestantischen Pfarrersfamilie, die sich in einer Linie zurückverfolgen läßt bis zur Familie von Gwiazdowsky, die 1580 vom katholischen zum unitarischen Glauben übertrat. Sie wurde deshalb 1658 aus Polen vertrieben und fand durch den Großen Kurfürsten Aufnahme in Ostpreußen.
1963 übernahm der berühmte Philosoph, Theologe, Musiker und Arzt Albert Schweitzer, der dem unitarischen Gedankengut sehr nahe stand und der "Unitarian Universalist Church of the Larger Fellowship" angehörte, die Schirmherrschaft über die Unitarische Kirche in Berlin. 1977 wurde Pfarrer Martin Schröder (geb. 1947) ordiniert und als zweiter Geistlicher der Unitarischen Kirche in Berlin in sein Amt eingeführt.

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